Vinos de Penedès

Celler Solergibert Pla de Bages

Firmenemblem Solergibert
Innerhof Solergibert Jubiläumswein Solergibert Weine Solergibert Innerhof Solergibert
Familie Solergibert Weinreben Pla de Bages

Celler Solergibert

Im Familienbetrieb Solergibert werden die überlieferten Methoden des traditionellen spanischen Weinanbaus praktiziert, die schon seit Generationen existieren und mittlerweile sehr erfolgreich mit neuesten önologischen Erkenntnissen kombiniert werden. Erklärtes Ziel, das hohe Qualitätsniveau der Weine in Pla de Bages zu halten bzw. weiter zu steigern, um sich den neuen Herausforderungen der internationalen Weinwelt stellen zu können. Die Familie Solergibert ist seit 1730 in der Kleinstadt Artes ansässig und hat sich schon immer mit der Kultivierung von Weinreben beschäftigt.

1868 begann die Familie im Zentrum von Artes mit der Errichtung einer kleinen Weinkellerei, die 1910 noch einmal erweitert wurde. Außerdem wurden im Verlauf der nächsten Jahre bei Bedarf immer wieder kleinere Modernisierungen vorgenommen, die Enric Solergibert noch zusammen mit seinem Vater durchführen konnte. Bis Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren es fortlaufend fast nur gute Zeiten für die Region um Artés, und das besonders für den traditionellen Weinbau.

Jedoch begann sich ab dem Zeitpunkt die industrielle Produktion großer spanischer Weinfirmen immer stärker zu auszudehnen und erreichte so auch ländliche Gegenden Spaniens, die bisher davon verschont geblieben waren. Die oft sehr rücksichtslose Vorgehensweise dabei drängte viele kleine Produzenten und Genossenschaften bald ganz aus dem Markt und folglich mußte die Mehrzahl der kleineren Weinbauern im Tausch gegen ein sicheres Monatsgehalt, die Bewirtschaftung ihrer Weinberge meist aufgeben. Enric Solergibert schaffte es jedoch seine Reblächen trotz aller negativen Begleitumstände zu halten. Er konnte sie erweitern und führte ab 1973 zusätzliche Änderungen durch.


Solergibert Weine
Celler Solergibert Homepage

Weinbau Region Pla de Bages

Weitere Jahre vergingen und eine mehr wissenschaftlich geprägte Weinbautechnik erreichte auch die Region Pla de Bages. Während der achtziger und neunziger Jahre, in einer Phase vieler grundlegender Neuerungen für den gesamten spanischen Weinanbau, war Enric jetzt nicht mehr nur alleine auf seinen Weinbergen und im Keller tätig, sein Sohn Josep hatte die höhere Schule erfolgreich abgeschlossen und studierte inzwischen Landwirtschaft. Gemeinsam begannen sie bereits wärend dieser Zeit, entscheidende Änderungen in den Methoden ihres bisher rein traditionellen Weinbaus, auf der Basis neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse einzuführen.

So analysierten sie zuerst die Qualität der Böden auf denen sie in Zukunft Weinreben pflanzen wollten. Als Resultat ihrer Untersuchungsergebnisse kauften sie anschließend die besten Setzlinge, der roten Rebsorten Cabernet-Sauvignon und Merlot, derer sie im benachbarten Frankreich damals habhaft werden konnten. Wie sich später noch herausstellen sollte, eigneten sich diese Sorten vorzüglich zum Anbau im Gebiet um Artes. Zusammen mit dort schon vorkommenden Rebsorten Cabernet Franc und Picapoll verbesserte man kontinuierlich die Qualität der Trauben und brachte es schließlich zu einer Weinproduktion von ausgezeichneter Qualität. (Der fachinteressierte Weinkenner mag sich hierzu die Bewertungen im Guia Peñín anschauen.)

Im Jahr 1992 begann eine weitere Umstellung in der Methodik des bisherigens Weinausbaus. Alte Bottiche, Tanks und Leitungen wurden demontiert und gegen solche aus Edelstahl ausgetauscht. Zusätzlich wurden Weinkeller und Bodega mit einer Klimaanlage ausgerüstet, was sofort zu einer wesentlich besseren Konservierung der noch im Ausbau befindlichen Weine und zu einer temperaturbeständigeren Lagerung der abgefüllten Weine führte. 1995 schließlich erhielt man von der zuständigen Aufsichtsbehörde die lang erwartete Genehmigung, unter der offiziellen Bezeichnung Denominación de Origén Pla de Bages seine Weine abfüllen und vermarkten zu dürfen.

Zur Zeit besitzt die Familie 170 Barriquefässer aus amerikanischer und ungarischer Eiche, sowie 8 Edelstahlbehälter mit einer Gesamtkapazität von knapp 30.000 Litern. Die Bewirtschaftung der 11,5 Hektar großen Anbauflächen verteilt sich auf die roten Rebsorten Cabernet Sauvignon mit sieben Hektar, auf Cabernet Franc mit einem Hektar und auf Merlot mit zwei Hektar. Weitere eineinhalb Hektar sind für die Kultivierung der autochthonen Rebsorte Picapoll vorgesehen, aus der Josep Solergibert einen guten und trockenen Weißwein herstellt. Seine Rotweine baut Josep Solergibert alle als Reserva aus, d. h. mindestens 36 Monate gesamte Ausbauzeit, davon 12 Monate im Barriquefass, den Rest in der Flasche.